Öffnungszeiten

Platzrietstrasse 1, Walenstadt

08.00 - 21.30 Uhr

Montag-Freitag

09.00 - 14.00 Uhr

Samstag

09.00 - 14.00 Uhr

Sonntag (Nov-April)

Alles begann mit einem Sonntagsspaziergang

Seit einem Vierteljahrhundert besteht das Fitnesscenter Riva Fit in Walenstadt – und hat mit der Familie Broder noch immer denselben Betreiber. Einige Hürden mussten in den ersten Jahren gemeistert werden, heute ist das Center mehr als nur etabliert.

Mit Stolz blickt Fredy Broder in den Kraftraum des im April 2014 neu eröffneten, topmodernen Fitness- und Aerobic-Studios «Riva Fit» an der Platzrietstrasse 1. «Dank der Ortsgemeinde Walenstadt, dem Zuspruch der politischen Gemeinde, sowie den Menschen, die immer an unsere Philosophie geglaubt haben, konnte dieses realisiert werden», schaut Broder in die jüngste Vergangenheit zurück.  Blickt er noch weiter zurück, erinnert er sich an einen Sonntagsspaziergang im Oktober 1991 mit seiner Frau Bea. «Dort wurde die Idee, in Walenstadt ein eigenes Fitnessstudio zu eröffnen, geboren.» Bea Broder trainierte damals in Chur in einem Fitnesscenter, Fredy war schon einige Jahre durch seine Tätigkeit als Personenschützer und Ausbilder von Sicherheitsleuten im Kampfsport tätig.

Kein Sonntagsspaziergang
Im Dezember haben sich Bea und Fredy Broder mit den Physiotherapeuten von Thom Kuipers intensiv auf die Eröffnung im Januar 1992 vorbereitet. Innert weniger als drei Monaten war das erste Riva-Fitness-Studio in der Tremla schliesslich realisiert und konnte eröffnet werden. «Die erste diplomierte SAFS-Instruktorin und Mitarbeiterin war Gaby Thaler aus Walenstadt», erzählt Fredy Broder. In der ersten Anfangszeit habe seine Frau das Studio praktisch im Alleingang geführt. Er selber arbeite als Ausbildner für eine schwedische Sicherheitsfirma und als Privatdetektiv in Zürich weiter. Die weitere Geschichte war dann aber alles andere als ein Sonntagsspaziergang. Zu Beginn hatte das junge Paar mit Vorurteilen zu kämpfen. «Die ersten Kunden kamen mehrheitlich vom Nebensee und aus Flums», so Broder, «bis auch die Walenstadter unserem jungen Unternehmen ihr Vertrauen schenkten, brauchte es doch einige Zeit.»

Auf allgemeine Fitness und Gesundheit gesetzt
An der anfänglichen Philosophie haben die Broders bis heute festgehalten: «Wir wollten nie ein Bodybuilding-Studio sein, sondern immer auf allgemeine Fitness und Gesundheit setzen.» Früh durften Broders auf die wichtige Zusammenarbeit mit der Physiotherapie Kuipers und der Physio des Spital Walenstadt zählen. Für Broder «ein Meilenstein in der Region». Auch in der Folge setzten immer mehr Ärzte und Therapeuten das Vertrauen in das Riva Fitness. Ein Rückschlag – und nachträglich wohl auch ein Glücksfall – war nach rund sechs Jahren ein grosses Unwetter, welches alles unter Wasser setzte und das Studio völlig zerstörte. In leerstehenden Räumen der alten Weberei konnten die Geräte saniert und wieder betriebstauglich gemacht werden. «Vieles musste aber neu angeschafft werden – eine teure Sache.»   An der Bahnhofstrasse 27 (Möbel Stocker) erfolgte der Neuanfang. Auf drei Etagen wurde das erweiterte «Riva» neu eröffnet – mit Aerobicstudio, Kraft-Ausdauer-Bereich, Sauna mit Solarien und Umkleideräume.

Glücklich und Stolz
«Als familiäres Studio konnten wir uns in all den Jahren einen sehr guten Ruf erschaffen», zieht Fredy Broder über die 25 «Riva»-Jahre heute Bilanz. «Die Kunden kommen heute aus dem Raum Niederurnen bis Bad Ragaz und Trübbach zu uns.» Auch haben viele Spitzensportler – etwa aus dem US-Skiteam, der Schweizer Langlaufnati oder Fussballer aus Deutschland – während ihres Aufenthalts im Sarganserland in Broders Studio trainiert.  Stolz ist Fredy Broder darauf, dass seine Familie das Studio seit 25 Jahren immer noch als Erstbetreiber führt. Dies sei in der Schweiz einzigartig, wissen Lieferanten. «Ich bin glücklich», sagt Broder weiter. «Der grosse Kundenstamm und die Treue von Kunden und Instruktoren sind für uns eine Bestätigung dafür, dass wir vieles richtig machen – beziehungsweise gemacht haben.» Dies entschädige auch für die hohen Präsenzzeiten in den letzten 25 Jahren. «Die eigene Familie kam oft zu kurz. Umso schöner ist es, dass meine Familie heute mitarbeitet und wir zusammen mit unserem Team und unseren Kunden eine Art Grossfamilie sind.» Mit dieser soll das 25-Jahr-Jubiläum im Mai auch noch gebührend gefeiert werden. «Das sind wir unseren Kunden schuldig.»